Der amerikanische Traum: Roman (German Edition) by Ernst Augustin

By Ernst Augustin

Show description

Read Online or Download Der amerikanische Traum: Roman (German Edition) PDF

Best german_2 books

Atlan-Zeitabenteuer: Atlan, Bd.9, Herrscher des Chaos

Könige und Kaiser, Kalifen und muslimische Heerführer - sie alle sind Herrscher des Chaos. In den Jahren zwischen 800 und 1200 nach Christi Geburt ringen sie um die Macht in den vom Krieg verwüsteten Ländern um das große Binnenmeer. Atlan, der zehntausend Jahre alte Arkonide, der später zum besten Freund Perry Rhodans wird, versucht Frieden zu stiften und entscheidende kulturelle Impulse zu geben.

Extra resources for Der amerikanische Traum: Roman (German Edition)

Sample text

Ein kleines Nachspiel darf ich noch berichten. Gestern trete ich mit meiner Zeitung unter dem Arm auf die Straße, und wen treffe ich ganz zufällig? Pennywalker. Meinen Freund Pennywalker in sichtlich schlechter Verfassung, der Schlips hängt ihm tief unter dem Kragen, der Anzug ist zerknittert. « ‒‒‒ Um es kurz zu machen, Mr. Pennywalker war überfallen worden, wann? Gestern. Jemand hatte ihm ein Messer vorgehalten, wenn er ihn beschreiben sollte: schwarz, männlich, massiv gebaut, gestrickte Wollkappe.

Bestätigte sie mit starker Stimme. « * Ich fand dann Eddy-Boy schon am nächsten Tag und ohne große Umstände, das heißt, ich fand ihn gar nicht, sondern er wohnte ganz einfach gegenüber im Hotel Fairbanks. Ich weiß, ich sollte meine Leistung nicht selber abschwächen, immerhin hatte ich fünfhundert auf die Hand erhalten und hatte weitere fünf in spe, aber praktisch konnte ich ihm direkt ins Fenster sehen. Ich sagte ja schon, daß er auf mich zukam ‒ ich sehe, ich muß hier Klarheit schaffen: Meine seltsame Ahnung war durchaus begründet, denn ich hatte ja nicht nach ihm gesucht, ja, noch vor zwei Tagen wußte ich nicht einmal, daß ich hätte suchen sollen.

Eine Bahre? Ich schwöre, es war eine unglaublich mit schwarzem Leder oder, schlimmer noch, 61 Kunstleder überzogene Bahre mit zwei Trägern, vorne und hinten, wie es sie überhaupt nicht mehr gibt. Darauf lag totenbleich ein Herr. Also ich sage Herr, denn es war einer. Sorgfältig schwarz gekleidet und ohne jede Frage in seinen Tagen eine ganz große Nummer, jetzt dagegen bleich wie der Tod, ein Schatten, eine ferne Begebenheit ‒ ‒ und was wollte ich denn hier um Gottes willen. Und dann sah ich etwas, das mir noch unglaubwürdiger erschien ‒ ich meine, daß ich so etwas jemals zu sehen bekam: Dieser Herr vollführte eine Handbewegung, eine merkwürdige Drehung mit zwei Fingern.

Download PDF sample

Rated 4.46 of 5 – based on 45 votes