Delphi- Befragungen Ein Arbeitsbuch 2. Auflage by Michael Hader

By Michael Hader

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Java-Handbücher neigen zum Wuchern und enden oftmals als fette Backsteine zum Abstützen anderer Bücher im Regal. Wer liest schon 1. 2 hundred Seiten wirklich durch? Da fällt ein Java-Buch von etwas über two hundred Seiten schon ins Auge. Beim Java lernen ist es nicht mit einer umfangreichen Referenz der Sprache selbst getan -- die Denke und die Konzepte dahinter wollen auch verstanden und umgesetzt werden.

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Damals ging es im Rahmen von Arbeiten der RAND-Corporation zur Landesverteidigung um die Ermittlung möglicher strategischer Angriffsziele sowjetischer Raketen in den USA. Dieser Typ 2 entspricht damit dem klassischen Anliegen, das Delphi-Befragungen zunächst verfolgt haben. Forschungskonzepte dieser Art versuchten oftmals, die Zukunft zu determinieren und teilweise sogar zu planen. Sie wurden vor allem in der Nachkriegszeit mit dem Begriff Forecasting bezeichnet. Bei einer Bewertung der Ergebnisse einer solchen Art von Delphi-Befragungen wird das Resultat der Studie – beispielsweise ein vorhergesagter Sachverhalt – mit dem tatsächlich eingetretenen Tatbestand verglichen.

Der Idee folgend, dass die öffentliche Meinung mehr sei als ein Summenphänomen (vgl. Pollock 1955), wandten sich Gruppendiskussionen nun der Erforschung solcher Gruppenprozesse wie etwa den kollektiv verankerten Orientierungen zu (vgl. Mangold 1960, 1973). Schließlich wurde in letzter Zeit ein neues Konzept für Gruppendiskussionen entwickelt, nach dem es sich hier um einen Ansatz 56 Delphi, Gruppendiskussion und einmalige Expertenbefragung mit einer „wechselseitigen Beeinflussung von Forschungsgegenstand und Methode“ handelt (Loos/Schäffer 2001:42, vgl.

Sie können direkt und indirekt einen Informationsgewinn bewirken, der bei der erneuten Urteilsbildung den Experten zur Verfügung steht. So stellt Norbert Schwarz (vgl. 1991) auf der Grundlage von Arbeiten zur flexiblen Konstruktion mentaler Repräsentationen innerhalb einer Befragung (vgl. Barsalou 1987, 1989) fest, dass die Untersuchungspersonen bei der Antwortfindung auf verschiedene Arten von Wissen zurückgreifen. Bestimmtes Wissen ist den Befragten permanent verfügbar, andere Informationen dagegen nur temporär.

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