Chancengerechtigkeit im Gesundheitssystem by Carsten Wippermann

By Carsten Wippermann

Gesundheit schätzen die meisten Menschen als ein besonders hohes intestine. Im Lebensalltag führt diese Einstellung jedoch häufig nicht zu einer entsprechenden Lebensweise. Diese Diskrepanz zwischen der hohen Wertschätzung von Gesundheit einerseits und der geringen Bereitschaft andererseits, selbst etwas dafür zu tun, erweist sich in hohem Maße als milieuabhängig: Ein Lebensstil, der die Gesundheit erhält, ist in sozial gehobenen Milieus besser ausgeprägt als in sozial schwachen. Diese Unterschiede lassen sich nur bedingt durch die verschiedenen finanziellen Möglichkeiten erklären. Viele andere Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen. Diesen Ursachen für das vielfältige gesundheitliche Verhalten geht diese Studie nach.

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Prominente Heiler sind etwa Avicenna, Hildegard von Bingen und Paracelsus. 13 Oder anthroposophisch in der Reihenfolge: Leib, Seele, Geist – auf solche Besonderheiten legen manche anthroposophisch orientierte Postmaterielle (überwiegend Frauen) mit dem Habitus intellektueller ReÀexion und Distinktion großen Wert (allerdings sind nicht alle Postmateriellen anthroposophisch orientiert). 11 Spektrum heterogener Verständnisse von Gesundheit und Krankheit 53 soziale und natürliche Umwelt so zu gestalten (bzw.

An den Rezeptionen von Arztpraxen nicht einmal mehr gefragt zu werden, ob man Privatpatient ist, emp¿ndet man als deutliches Signal, dass der Mainstream besser versorgt und man selbst längst abgehängt, unerwünscht und Mensch dritter Klasse ist. Die immer weiteren Beitragserhöhungen der Krankenkasse in den letzten Jahren nimmt man als tiefen Eingriff in das ohnehin knappe Budget – und als bewusste Ausbeutung, Ausgrenzung und Diskriminierung – wahr. „Prävention“ ist für Konsum-Materialisten ein „Fremdwort“ im um fassenden Sinn.

So reagieren sie meist mit demonstrativer Gleichgültigkeit oder aggressiver Abwehr, mit der Argumentation, dass dem für sie nicht bezahlbare Kosten einer Ernährungsumstellung oder Ausübung sportlicher Aktivitäten entgegenstehen. Nach innen erleben sie häu¿g 50 Zentrale Befunde Frustration, weil sie immer wieder Anläufe unternommen haben, die im Effekt keine Veränderung bewirkten. Erfahrungen, hier wie auf vielen anderen Feldern gescheitert zu sein und „versagt“ zu haben, sind kein Motivator, zu groß ist das Risiko erneut zu scheitern.

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