Aufstiegsdiskriminierung von Frauen durch by Susan Hennersdorf

By Susan Hennersdorf

Lange Zeit standen tatsächliche und vermeintliche Defizite von weiblichen Beschäftigten im Mittelpunkt der Forschung über die berufliche Benachteiligung von Frauen. Inzwischen richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf das Diskriminierungspotential der betrieblichen Personalpolitik und ihrer Teilbereiche. Susan Hennersdorf analysiert verschiedene Verfahren der Mitarbeiterbeurteilung in Organisationen im Hinblick auf die Aufstiegsdiskriminierung von Frauen. Die Autorin zeigt, daß die Ursachen der Diskriminierung nicht nur in den Beurteilungsverfahren, sondern auch in dem Selbstverständnis der sie anwendenden Organisationen zu finden sind.

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Insofern läßt sich erklären, warum hochqualifizierte Arbeitnehmer eine bedeutend geringe Arbeitslosigkeit aufweisen als weniger qualifizierte: Hochqualifizierte stellen nach dieser Theorie eine höhere Investiton dar, von der man sich nicht so schnell trennt. Auch ein höheres Gehalt besser Qualifizierter läßt sich erklären. Bei hoher Qualifikation amortisieren sich höhere Kapitalinvestitionen in die Berufsausbildung schneller (vgl. 724). Traditionell konnte humankapitaltheoretisch der formale Bildungsabschluß von Frauen als Begründung für die beschriebene Ungleichheit angeführt werden.

Lassen sich keine für Frauen und Männer identische Ausgangsbedingungen (identische Ausprägungen einer Bezugsgröße) finden, ist die Hypothese der Aufstiegsdiskriminierung zu verwerfen. Im Kontext dieser Arbeit scheint es in einer ersten Annäherung sinnvoll, nach derartigen Bezugsgrößen und Ausprägungen in ökonomischen Modellen und Theorien zu suchen. Da ökonomische Theorien Diskriminierung offensichtlich 63 176 von derzeit 662 Mandaten 64Vgl. 1. 29 Kontraproduktivitäten zuschreiben,65 müßten sie ebenso Ansatzpunkte liefern, statistisch nachweisbare Ungleichheit zu deuten.

Li-I). I ........ - Teil 111 Analyseraster Wenn Mitarbeiterbeurteilung als Prüfgröße einer potentiellen Aufstiegsdiskriminierung gelten soll, ist vorab eine gezielte Aufarbeitung dieses organisationalen Instrumentes erforderlich. Eine solche Aufarbeitung geschieht anhand einer bereits in der Vorgehensweise79 angedeuteten zweischichtigen immanenten und organisationstheoretischen Analyse. In der Folge werden beide Analyseraster hergeleitet und dargestellt, um eine Einordnung der jeweiligen Analysen zu erleichtern.

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