Angewandte Biophysik by Helmut Pfützner

By Helmut Pfützner

Biophysik ist die Lehre von physikalischen Vorgängen im lebenden process bzw. die Anwendung physikalischer Verfahren auf biologische Objekte und beschäftigt Physiologen, Biologen und Physiker gleichermaßen. Die systematische Einführung bereitet den breiten Themenbereich für eine interdisziplinäre Leserschaft auf. Der Bogen spannt sich dabei von der molekularen Biophysik bis hin zur Wechselwirkung zwischen Feldern und Strahlen mit biologischen Systemen. Dazwischen liegen die biophysikalische Analytik und die umfassende Physik des Nerven- und Muskelsystems. Vermehrt müssen unmittelbare Schnittstellen zwischen technischen und biologischen Systemen entwickelt werden. In dieser anwendungsorientierten Überblicksdarstellung wird auf Behandlungen formaler mathematischer Modelle weitgehend verzichtet, in allen Fällen wird aber versucht, quantitative Größenordnungen zu vermitteln. Das Buch soll studierende und ausübende Techniker, Biologen, Physiologen und Mediziner zu kompetenten Kooperationspartnern machen.

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Atlan-Zeitabenteuer: Atlan, Bd.9, Herrscher des Chaos

Könige und Kaiser, Kalifen und muslimische Heerführer - sie alle sind Herrscher des Chaos. In den Jahren zwischen 800 und 1200 nach Christi Geburt ringen sie um die Macht in den vom Krieg verwüsteten Ländern um das große Binnenmeer. Atlan, der zehntausend Jahre alte Arkonide, der später zum besten Freund Perry Rhodans wird, versucht Frieden zu stiften und entscheidende kulturelle Impulse zu geben.

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2) Der zur Ablesung bestimmte, sogenannt codogene Matrizenstrang wird durch lokale Schwächung der elektrostatischen Basenbindungen "ausgeklappt", womit die polaren Basenenden im Medium des Zellkerns ein elektrisches Streufeld aufbauen. (3) Analog zum Mechanismus der DNA-Verdoppelung werden im Milieu konzentrierte Nucleotide über KL-Komplementarität an den Matrizenstrang angelagert. ). 43 1 Biophysik der Zelle 44 I a I I X X X X I f I b X X X X I I c GA Gc T I I I I • I I I I I I c I I A A c T X X T G A X X I I ' I I I I I I I T T G A c GA I G c I I I I I T X X X X c GAAc u c I C GAA I I I I I c u C GAAC U d e 4--Y~ Thr Arg 8--8 I I Informationsverarbeitung anhand von nur zwei Protein- bzw.

Keit der molekularen Reaktion sprunghaft - z. B. ). Charakteristisch ist dabei, daß das Enzym die Rolle eines Katalysators spielt, seine eigene Struktur also nicht verändert. 25 a. veranschaulicht eine mögliche katalytische Rolle in stark schematisierter Weise anhand eines sogenannten Schneideenzyms (vergl. => Gentransfer), dessen Funktion aus physikalischer Sicht gut deutbar ist. Wir sehen als Substrat ein gestrecktes Molekül (Kl), das zwei Ladungspositionen beinhaltet. Zusätzlich gezeigt ist ein über den KLK-Mechanismus angelagertes Enzym.

B. D2 als Ziel von Dl). Eigentliches Endziel aber sind Zellen (bzw. Organe) des Körpers, wobei die gesteuerte Größe meist als Aktivität definiert werden kann. Dazu seien zwei Beispiele angeführt: (a) Der Rezeptor liegt auf der Zelloberfläche (s. Zelle Zl). Das komplementär ankoppelnde Hormon verändert - z. B. über elektrostatische Wechselwirkung- die Konformation eines eng benachbarten Membranporenproteins. Somit wird die Aktivität einer entsprechenden Stoffwechselfunktion geregelt. Als konkretes Beispiel sei auf die=> synaptische Porensteuerung verwiesen.

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